November 2017

Policy-Paper Regionale
Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien in der Städteregion Aachen

Um die Energiewende erfolgreich und gesellschaftlich verträglich zu gestalten, muss eine Vielzahl von Akteuren (z.B. Politik, Verwaltung, Unternehmen und Bürger) mit unterschiedlichen Interessen berücksichtigt werden. Neben den Herausforderungen der Energiewende, z.B. in Bezug auf den Flächenverbrauch für Energieerzeugungsanlagen oder dem Wegfall konventioneller Energieerzeugungssysteme etwa auf Basis von Braunkohle, die in der Region bis 2030 nicht mehr gefördert werden soll, besteht eine Vielzahl von positiven Entwicklungsmöglichkeiten. Aus diesem Grunde wurden in einer render-Studie aus dem Jahre 2016 die regionalwirtschaftlichen Potenziale, die durch den Ausbau Erneuerbarer Energien (EE) in der Region generiert werden können, untersucht. Aufgezeigt wurden die regionalen Wertschöpfungseffekte (gemessen an Unternehmensgewinnen nach Steuern, Nettoeinkommen Beschäftigter der Unternehmen und kommunalen Steuereinnahmen) in den verschiedenen Stufen der Wertschöpfungsketten generiert werden können.

Adressaten der Studie sind Akteure aus Politik und Verwaltung, Unternehmerschaft und Zivilgesellschaft, die allesamt auf unterschiedliche Weise den Ausbau der EE in der Städteregion Aachen gestalten und davon profitieren können. In Ergänzung dazu wurde nun mit dem “Policy Paper Regionale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien in der Städteregion Aachen” die strategische Quintessenz, der in der Studie untersuchten Ergebnisse, formuliert. Im Fokus stehen dabei konkrete Handlungsempfehlungen für die Entscheidungsträger in der Region, wobei spezifische Handlungsempfehlungen für die Akteursgruppen ,Anlangenbetreiber‘, ,Gebietskörperschaften‘ und ,Stadtwerke‘ abgeleitet werden.

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